1Blick - Galerie im Vorhaus
20 Jahre regionale und internationale Kunst für Hallein
Die "kleinste Galerie des Universums" befindet sich im gewölbten Vorhaus eines über 500 Jahre alten Stadthauses in Hallein, am Bayrhamerplatz Nummer 8. Sie erstreckt sich über eine Fläche von 0,372 Quadratmeter. Der für Ausstellungszwecke adaptierte kleine Raum ist 93 cm lang, 40 cm breit, 210 cm hoch und kann durch eine Vollglastüre eingesehen werden.
Der Bayrhamerplatz ist als Ort der Kommunikation und der Begegnung sehr beliebt. Die Schanigärten machen ihn zu einem der belebtesten Hauptplätze unserer Stadt. Und genau hier, im Haus 8, sorgt die Galerie 1Blick für Ruhe und Aufregung, für Freude und Nachdenklichkeit oder für Zorn und Kopfschütteln.
Eine spannende Mischung aus regionaler und internationaler Kunst ist Programm, wobei Nachwuchskünstler und -innen neben bereits anerkannten Kunstschaffenden, "kritische Kunst" mit starken Texten ausstellen. Seit 1992 wird im Monatswechsel Gegenwartskunst ausgestellt; kurze, gehaltvolle Texte sind manchmal gefragte Ergänzung der Exponate.
Das Jahr 2012 hat aus gegebenem Anlass das Jahresthema "Einblick". Folgende Ausstellungen sind von Jänner bis Dezember 2012 geplant:
Daniel Toporis, Herwig Maria Stark, Arnold Reinthaler, Beate Terfloth, Anatole AK, Johannes Domenig, Franz Kapfer, Uli Loskot, Daniel Domig, Helmuth Hickmann, Eva Möseneder, Josef Zenzmaier.
Sowohl die zentrale Lage der Galerie am Hauptplatz der Altstadt von Hallein, als auch die relativ lange Ausstellungsdauer ermöglichen mehrmaligen Besuch. Der Raum ist etwas versteckt, leicht zugänglich und nicht "bewacht", dadurch kann der Besucher ohne Schwellenangst eintreten und ungestört verweilen. Das kleine Rundbogenfenster des mittelalterlichen Haustores symbolisiert den Namen der Galerie.
In den ersten 20 Projektjahren haben in ca. 240 Ausstellungen 163 verschiedene Künstler und Künstlerinnen ihre Kunstwerke gezeigt. Vernissagen finden prinzipiell keine statt. Über die Ausstellungsaktivitäten wird meist in der Lokalpresse berichtet.
Diese "Kultgalerie", wie sie einmal liebevoll genannt wurde, will als nicht kommerzielles "Kunstförderungsprojekt" verstanden sein. Im Februar 1992 startete Prof. Mag. Helmuth A. Hickmann das Projekt als Privatinitiative, mit zwölf Ausstellungen im Jahr, jeden Monat eine neue Ausstellung! Bisher sind noch niemals öffentliche Gelder oder Gelder von Sponsoren in dieses Projekt geflossen.
Projektbetreiber, Projektverantwortlicher und Projektinitiator:
Prof. Mag. Helmuth A. Hickmann
5421 Adnet 177
hickmann@1blick.org
Mehr darüber: www.1blick.org